Engagement

Interessengemeinschaft für Behinderte e. V. (IFB)

Seit über 50 Jahren ist die Interessengemeinschaft für Behinderte e. V. (IFB) eine große Hilfe für behinderte Kinder und ihre Familien – inzwischen weit über die Grenzen des Rhein-Main-Gebietes hinaus. Der Bambi für das Kinderhospiz  Bärenherz in Wiesbaden, eine von fünf eigenständigen Initiativen unter dem Dach der IFB, sorgte Ende 2008 für eine starke öffentliche Aufmerksamkeit. Wolfgang Groh, Gründer von Bärenherz und Vorsitzender der IFB, übernahm 1986 die Geschäfte von seinem Vater Christian Groh.

Ein Bambi für die IFB1959 hatte Christian Groh nach der Geburt seines behinderten Sohnes Karlheinz eine Elterninitiative zur Förderung der Betreuung und des Unterrichts behinderter Kinder gegründet, die zunächst den Haus- und Schulunterricht für behinderte Kinder förderte. Ab 1965 entstanden Betreuungsgruppen für verschiedene Altersgruppen in eigenen Gebäuden. 1986 übernahm Wolfgang Groh das operative Geschäft der inzwischen zu einer mittelständischen Hilfsorganisation angewachsenen IFB und baute die einzelnen Felder konsequent und mit professionellen Mitteln aus. „In unserem Metier gibt es viele sehr engagierte Helfer, denen manchmal ein wenig der Sinn für Organisation und Finanzierung fehlt“, beschreibt Wolfgang Groh seine Herangehensweise. „Wir versuchen immer pragmatisch zu sehen, welche Bedürfnisse bei unseren Klienten vorliegen, und wie wir eine Lösung dafür finden können. Auf diese Weise konnten wir die IFB in den letzten Jahren sehr gut entwickeln und weitere Projekte und Initiativen auf den Weg bringen.“

Eine der fünf Initiativen unter dem Dach der IFB ist Löwenmut zur Verbesserung der Situation von behinderten Kindern in Südafrika. Durch Maßnahmen zum Know-how-Transfer wie der Eröffnung einer Mustereinrichtung und der Schulung von Pflegekräften vor Ort soll ein gesellschaftlicher Prozess angestoßen werden, der zu mehr Akzeptanz von behinderten Kindern und Erwachsenen führt.